Zitronentarte (Crostata al limone), vegan
Zitronentarte (Crostata al limone)
Diese Zitronentarte ist meine vegane Version einer italienischen Crostata al Limone: eine rustikale, goldene Kruste, eine glatte Zitronencreme und genau die richtige Mischung aus süß und frisch-säuerlich.
Der Teig wird hier mit Öl statt veganer Butter oder Margarine gemacht, und wird trotzdem schön mürbe und knusprig.
Die glatte Zitronencreme lässt sich außerdem wunderbar dekorieren, zum Beispiel mit kandierten Zitronenscheiben und etwas Minze, Thymian oder Blüten. So wird die Tarte ganz leicht zu einem echten Hingucker.

Rezept: Vegane Zitronentarte (Crostata al limone)
Vorbereitung: 30 Minuten + Ruhezeit
Backzeit: 40 Minuten
Für eine Tarteform mit 24 cm Durchmesser
Für den Mürbeteig
- 300 g Weizenmehl, Type 405 oder 00
- 130 g Zucker
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- fein abgeriebene Schale von 1 Biozitrone
- 80 ml neutrales Pflanzenöl
- 60 g ungesüßter Pflanzenjoghurt
- 2–3 EL kaltes Wasser
Für die Zitronencreme
- 250 ml Wasser
- 150 g Zucker
- 1 Päckchen veganes Vanillepuddingpulver zum Kochen, etwa 37–40 g
- 30 g Pflanzenmargarine oder vegane Butter
- 50 ml frisch gepresster Zitronensaft
- fein abgeriebene Schale von 1 Biozitrone
Für die kandierten Zitronen
- 1 kleine Biozitrone
- 125 ml Wasser
- 100 g Zucker
- optional ein paar Blätter frische Minze oder Thymian
Zubereitung
Mürbeteig zubereiten
- Pflanzenjoghurt, Öl, Zucker, Zitronenschale, Salz und zunächst 2 EL kaltes Wasser in einer Schüssel verrühren.
- Mehl und Backpulver vermischen, dann nach und nach zu den flüssigen Zutaten geben. Alles zu einem Teig verkneten (nicht länger als nötig kneten). Sollte er zu trocken sein oder auseinanderbröseln, teelöffelweise noch etwas Wasser einarbeiten.
- Zu einer Kugel formen, abdecken und etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Zitronencreme
- Zucker und Puddingpulver in einem Topf vermischen. Das kalte Wasser nach und nach mit einem Schneebesen einrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
- Margarine hinzufügen und die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Creme deutlich eingedickt ist.
- Den Topf vom Herd nehmen und Zitronensaft sowie Zitronenschale kräftig unterrühren. Noch einmal kurz erhitzen, bis eine glatte, dickliche Creme entstanden ist.
Tarte zusammensetzen und backen
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Tartform fetten oder mit Backpapier auslegen.
- Teig zwischen zwei Bögen Backpapier etwas größer als die Tarteform ausrollen. Das obere Backpapier entfernen. Mit Hilfe des unteren Backpapiers den Teig auf der Rolle aufrollen und in die Tartform legen (siehe Bilder). Überstehenden Teig am Rand entfernen und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
- Die Zitronencreme daraufgeben und glatt streichen.
- Die Tarte etwa 35–40 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist. In der Form vollständig auskühlen lassen und anschließend mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Creme fest wird.
Kandierte Zitronen
- Die Zitrone in dünne Scheiben schneiden und die Kerne entfernen.
- Wasser und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Zitronenscheiben hineinlegen und bei niedriger Hitze etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie leicht glasig werden.
- Vorsichtig herausnehmen, auf Backpapier legen und 2-3 Stunden trocknen lassen, besser über Nacht.
- Tarte mit den Zitronenscheiben und einigen Minzblättern dekorieren.
Mürbteig ausrollen Tipps:
Teig zwischen zwei Backpapieren ausrollen.
Oberes Backpapier entfernen (Bild 1)
Teig mit Hilfe des unteren Backpapiers auf der Rolle aufrollen (Bild 2 und 3)
Teig über der Tarteform wieder entrollen, so dass er in die Form plumpst (Bild 4).
Rand formen, und überschüssigen Rand entfernen.
Limettenmousse im Glas
Vegane Limettenmousse im Glas
Fünf Zutaten. Zehn Minuten. Den Rest macht der Kühlschrank.
Diese Mousse ist einer der seltenen Fälle, wo Aufwand und Ergebnis einfach nicht zusammenpassen, im besten Sinn. Cremig, leicht säuerlich, unglaublich erfrischend, und ehrlich gesagt eines meiner Lieblingsdesserts für den Sommer. Perfekt vorzubereiten, noch besser wenn man sie mit jemandem teilt. Oder auch nicht.

Leicht, cremig, frisch. Genau das richtige für einen warmen Sommertag. Pflanzlicher Joghurt und geschlagene vegane Sahne halten alles luftig, kein schweres Dessert-Gefühl.
Rezept: Vegane Limettenmousse im Glas
Zutaten:
- Saft von 2 Limetten
- 50 g Puderzucker
- 1 gestrichener TL Agar-Agar
- 400 g veganer Joghurt oder Skyr
- 150 ml vegane Schlagcreme, zum aufschlagen
- 1 Bio-Limetten (Abrieb zum Servieren)
Zubereitung:
- Den Saft von zwei Limetten auspressen. Falls nötig, zum Saft 1-3 EL Wasser dazugeben: man sollte gesamt auf 100 ml Flüssigkeit kommen. Dann mit Puderzucker und Agar-Agar in einem kleinen Topf mit dem Schneebesen verrühren. Unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Etwa 2 Minuten sprudelnd köcheln, damit sich das Agar vollständig löst.
- Den Topf vom Herd nehmen. 2 – 3 EL vom Joghurt/Skyr unter die heiße Limettenmasse rühren, dann den restlichen Joghurt dazugeben und alles gut verrühren. Kurz zur Seite stellen.
- Die vegane Sahne aufschlagen, dann mit dem Schneebesen unter die Limettenmasse rühren: ruhig kräftig, bis alles homogen ist. Durch die Säure der Limette kann die Sahne zunächst leicht klumpen, das gleicht sich beim Rühren wieder aus.
- In Gläser füllen und mindestens 3 Stunden (oder über Nacht) kalt stellen, bis die Mousse durchgezogen und cremig-fest ist.
- Vor dem Servieren mit frischem Limettenabrieb garnieren.
Limoncello-Tiramisu
Veganes Limoncello-Tiramisu im Glas
Für dieses Tiramisu verwende ich Haferkekse statt Löffelbiskuits, denn vegane Löffelbiskuits sind oft schwer zu finden. So ist das Rezept besonders unkompliziert – und der typische Wechsel aus weichen, mit Limoncello getränkten Keksen und Creme bleibt trotzdem erhalten. 🍋

Weil der Kuchen gebacken wird, hat er eine wunderbar feste Konsistenz, bleibt aber dank veganem Joghurt und Frischkäse herrlich saftig. Und das Beste: Er kommt ganz ohne tierische Produkte aus, ist aber trotzdem ein voller Genuss – auch für Nicht-Veganer.
Egal ob zu Ostern, zum Frühlingsbrunch oder einfach als Sonntagskuchen – dieser vegane Oreo-Cheesecake passt einfach immer. Und weil er sich super vorbereiten lässt, eignet er sich auch perfekt für Gäste oder zum Mitbringen.
Rezept: Veganes Limoncello-Tiramisu im Glas
Für 4 kleine Dessertgläser
Zutaten
- 150 g Cashewkerne
- 150 g ungesüßter, veganer Pflanzenjoghurt (Hafer, Soja)
- 40–50 g Puderzucker
- 1 EL Zitronensaft
- fein abgeriebene Schale einer Biozitrone
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
- 40 ml Limoncello*
- ca. 100 g vegane Haferkekse
Dekoration:
- etwas Zitronenabrieb
- optional kleine Minz- oder Basilikumblätter zum Dekorieren
*Nicht jeder Limoncello ist automatisch vegan. Achte daher beim Kauf auf die Zutatenliste oder eine entsprechende Kennzeichnung.
Zubereitung
- Die Cashewkerne über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Für eine schnellere Variante 15 Minuten in Wasser weich kochen. Anschließend abgießen.
- Cashews, Pflanzenjoghurt, Puderzucker, Zitronensaft, Zitronenschale, Vanille und Salz in einem Hochleistungsmixer sehr fein und cremig mixen (ein guter Stabmixer funktioniert ebenfalls). Die Creme etwa 1 Stunde kalt stellen.
- Die Haferkekse grob zerbrechen. Die Keksstücke portionsweise in eine flache Schale geben, mit etwas Limoncello beträufeln – nur so viel, dass die Kekse leicht durchfeuchtet werden. Anschließend die getränkten Kekse und die Creme abwechselnd in die Gläser schichten.
- Das Tiramisu mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen.
- Vor dem Servieren mit Zitronenabrieb und nach Wunsch einem kleinen Minz- oder Basilikumblatt dekorieren.


Zucchini Walnuss Gugelhupf
Zucchini Walnuss Gugelhupf

Rezept: Zucchini Walnuss Gugelhupf
Zutaten
Für eine Gugelhupfform
Zutaten
- 320 g Weizenmehl, Type 405 oder 550
- 40 g Speisestärke
- 160 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 3 TL Backpulver
- ½ TL Natron
- 1 Prise Salz
- 300 g Zucchini, grob gerieben
- 100 g Apfelmus
- 110 ml neutrales Pflanzenöl
- 100 ml Pflanzendrink
- 2 EL Zitronensaft
- fein abgeriebene Schale von ½ Bio-Zitrone
- 100 g Walnüsse, gemahlen
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
- Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Gugelhupfform sehr sorgfältig einfetten und mit Mehl oder Semmelbröseln ausstreuen.
- Die Zucchini grob raspeln. Nur leicht mit den Händen ausdrücken – die Raspeln sollen noch feucht sein, aber nicht tropfen.
- Mehl, Stärke, Zucker, Vanillezucker, Backpulver, Natron und Salz in einer großen Schüssel vermischen.
- Apfelmus, Öl, Pflanzendrink, Zitronensaft und Zitronenschale verrühren. Zusammen mit der Zucchini zu den trockenen Zutaten geben und nur kurz verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.
- Die gemahlenen Walnüsse unterheben. Der Teig sollte dickflüssig sein und schwer vom Löffel fallen. Falls er sehr fest wirkt, noch 1–2 EL Pflanzendrink ergänzen.
- Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und etwa 55–65 Minuten backen. Nach ungefähr 50 Minuten die Stäbchenprobe machen. Falls der Kuchen oben zu dunkel wird, locker abdecken.
- Den Gugelhupf zunächst 15–20 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig stürzen und vollständig auskühlen lassen.
- Mit Puderzucker bestäuben.

Kirsch-Mandel-Cobbler, vegan
Kirsch-Mandel-Cobbler
Saftige Kirschen mit einem Hauch Mandel und oben eine leicht knusprige Kruste: Dieser vegane Kirsch-Mandel-Cobbler ist ein unkompliziertes Sommerdessert und schmeckt besonders gut noch leicht warm, oder am besten mit veganem Vanilleeis.

Rezept Kirsch-Mandel-Cobbler
Für eine flache Form von etwa 20 × 20 cm oder Ø 22 cm
Ergibt etwa 6 Portionen
Für die Kirschfüllung
- 600 g entsteinte Süßkirschen
entspricht ungefähr 700–750 g Kirschen mit Stein (*siehe Tipps unten zu TK Kirschen oder Sauerkirschen) - 40 g Zucker
- 12 g Speisestärke
- 1 Biozitrone
- 1 Prise Salz
- optional 1 EL Amaretto
- optional ½ TL Vanilleextrakt
Für den Mandel-Scone-Teig
- 170 g Weizenmehl Type 405
- 30 g gemahlene Mandeln
- 40 g Zucker
- 2 TL Backpulver, etwa 8 g
- 1 Prise Salz
- 60 g kalte vegane Butter
- 115 – 125 ml kalter Pflanzendrink
- etwas Zitronenabrieb
Außerdem
- 1 EL Pflanzendrink zum Bestreichen
- 20 g Mandelblättchen
- 1–2 TL Zucker zum Bestreuen
- optional veganes Vanilleeis zum Servieren
Zubereitung
- Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form leicht einfetten.
- Die Kirschen entsteinen. Größere Früchte halbieren, kleinere ganz lassen. Dadurch bleibt die Füllung sichtbar fruchtig und wird nicht zu kompottartig.
- Von der Zitrone etwa die Hälfte der Schale fein abreiben und 1 EL Saft auspressen. Kirschen, 40 g Zucker, Speisestärke, Zitronensaft, Zitronenabrieb und Salz gründlich vermischen. Optional Amaretto und Vanille dazugeben.
- Die Kirschen in der Form verteilen und zunächst 10 Minuten vorbacken. Sie sollen bereits Saft abgeben, müssen aber noch nicht vollständig weich sein.
- Währenddessen Mehl, gemahlene Mandeln, Zucker, Backpulver, Salz und den restlichen Zitronenabrieb vermischen.
- Die kalte vegane Butter in kleinen Würfeln dazugeben und mit den Fingerspitzen grob einarbeiten. Es dürfen kleine Butterstückchen sichtbar bleiben.
- Pflanzendrink dazugeben und alles kurz mit einer Gabel vermengen (Den Pflanzendrink so dosieren, dass ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht, der sich mit dem Löffel portionieren lässt).
- Die Form aus dem Ofen nehmen. Den Teig mit zwei Löffeln in etwa 5 – 7 Portionen auf den heißen Kirschen verteilen. Dazwischen bewusst Lücken lassen, damit der Kirschsaft sichtbar hochblubbern kann.
- Die Teigportionen dünn mit Pflanzendrink bestreichen und mit Mandelblättchen sowie etwas Zucker bestreuen.
- Weitere 25–30 Minuten backen, bis die Scone-Hauben deutlich goldbraun sind und die Kirschfüllung auch zwischen den Teigstücken blubbert. Werden die Mandeln zu schnell dunkel, den Cobbler locker abdecken.
- Vor dem Anschneiden beziehungsweise Fotografieren mindestens 20 Minuten ruhen lassen. Direkt aus dem Ofen ist die Füllung noch deutlich flüssiger; beim Abkühlen wird sie sämig.
* Tipps bei anderen Kirschen
- Bei Sauerkirschen den Zucker in der Füllung auf etwa 60–70 g erhöhen.
- Tiefgekühlte Kirschen können unaufgetaut verwendet werden. Dann 15 g Speisestärke nehmen und die Füllung etwa 15–20 Minuten vorbacken, bis sie sichtbar heiß ist.
Gegrillter Pfirsich-Salat mit & Harissa-Mandelmus-Dressing
Gegrillter Pfirsich-Salat mit veganem Mozzarella & Harissa-Mandelmus-Dressing

Gegrillter Pfirsich-Salat mit & Harissa-Mandelmus-Dressing
Zutaten für 2 Portionen
Für den Salat:
- 2 reife Pfirsiche oder Nektarinen
- 1–2 Handvoll Brombeeren
- ca. 100–150 g veganer Mozzarella
- eine Handvoll frischer Basilikum
- 2–3 EL Mandeln, ganz oder grob gehackt
- ein paar Cherrytomaten
- etwas Olivenöl
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
Für das Harissa-Dressing:
-
Harissa-Mandelmus-Dressing
- 1½ EL weißes Mandelmus oder Cashewmus
- 1/2 TL Harissa, nach Geschmack mehr
- 1 EL Zitronensaft
- 1 TL Ahornsirup
- 1 EL Olivenöl
- 2 – 4 EL Wasser
- Salz
- optional ein kleiner Spritzer weißer Balsamico
Zubereitung
Die Pfirsiche halbieren, entsteinen und die Schnittflächen leicht mit etwas Olivenöl einreiben. Die Cherrytomaten ebenfalls mit etwas Olivenöl vermengen.
Pfirsiche und Tomaten in einer Grillpfanne oder auf dem Grill anrösten: Die Pfirsiche mit der Schnittfläche nach unten grillen, bis schöne Grillstreifen entstehen und sie leicht weich werden. Die Tomaten nur kurz mitgrillen, bis sie etwas Farbe bekommen und saftiger werden, aber noch ihre Form behalten.
Für das Dressing: Mandelmus, Harissa, Zitronensaft, Ahornsirup, Balsamico und Salz glatt rühren. Nach und nach Wasser zugeben, bis eine cremige, aber gut drizzlebare Konsistenz entsteht. Abschmecken und je nach Geschmack mehr Zitrone, Salz oder Harissa zugeben.
Die gegrillten Pfirsiche zusammen mit Brombeeren, veganem Mozzarella, Basilikum, Mandeln und Cherrytomaten auf einem Teller oder einer Platte anrichten. Mit etwas Dressing beträufeln und mit frisch gemahlenem Pfeffer servieren.
Vegane cremige Pasta al Limone
Vegane cremige Pasta al Limone mit Zitronen-Bröseln
Diese vegane Pasta al Limone ist cremig, frisch und zitronig – mit einer Sauce auf Basis von weißen Bohnen und knusprigen Zitronen-Bröseln als Topping.

Rezept
Zutaten
Für 2 große Portionen oder 3 kleinere
Für die Pasta
- 250 g Pasta
- 150 g weiße Bohnen aus der Dose, abgespült
- 100 ml ungesüßte vegane Sahne * (z. B. vegane Cremefine, oder vegane Kochcreme)
- 1 große oder 2 kleine Bio-Zitronen, Abrieb + Saft
- 1/2 kleine Knoblauchzehe
- 1 EL Olivenöl
- 2 EL Hefeflocken
- ½ 1 TL Ahornsirup (oder Agavendicksaft)
- Salz, Pfeffer
- etwas Pastawasser
- frischer Basilikum als Topping
* Vegane Sahne zum Aufschlagen macht die Sauce etwas reichhaltiger. Vegane Kochcreme etwas leichter. Beides funktioniert.
Für die Zitronen-Brösel:
- 3–4 EL Panko oder Semmelbrösel
- 1 EL Olivenöl
- 1/3 vom Zitronenabrieb
- 1 Prise Salz
- optional: Chiliflocken
Zubereitung:
- Die Zitrone vorbereiten: Die Bio-Zitronen heiß abwaschen und trocken reiben. Die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Beides getrennt beiseitestellen.
- Brösel: Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen, Panko oder Semmelbrösel dazugeben und bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Dann etwa 1/3 vom Zitronenabrieb und eine Prise Salz unterrühren. Beiseitestellen.
- Sauce: Weiße Bohnen mit veganer Sahne, restlichen Zitronenabrieb, 2–3 EL Zitronensaft, Knoblauch, 1 EL Olivenöl, Hefeflocken, Ahornsirup, Salz und Pfeffer in einem Mixer glatt mixen. Dann nochmal mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
- Pasta kochen, Pastawasser auffangen. Sauce mit der Pasta in der Pfanne erwärmen und mit etwas Pastawasser cremig ziehen.
- Mit Zitronen-Bröseln, Basilikum und schwarzem Pfeffer servieren.
Magnum Style Veganes Pistazien-Cookie-Eis
Magnum Style Veganes Pistazien-Cookie-Eis
Cremige Vanille-Kokos-Eisbasis mit Pistazienmus und Cookie-Stückchen.

Veganes Pistazien-Cookie Magnum-Style Eis
(ergibt etwa 4 – 5 Eis, je nach Größe der Form)
Du benötigst:
- Silikon-Eisformen
- Holzstiele
- Hochleistungsmixer (ein guter Stabmixer kann auch funktionieren)
- schmales Glas zum Dippen
- Backpapier oder Teller/Brett
Am Vorabend vorbereiten:
Die Cashews in eine Schüssel geben, mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen lassen.
Die Dose Kokosmilch ebenfalls über Nacht in den Kühlschrank stellen. So setzt sich der feste, cremige Teil vom flüssigen Teil ab. Die Dose danach nicht schütteln.
Zutaten
Für die Eisbasis
- 1 Dose vollfette Kokosmilch (ca. 450 g), davon ca. 250 g fester, cremiger Teil
- 100 g Cashews (diese über Nacht in Wasser einweichen)
- 3–4 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
- 1 TL Vanille
- 1 Prise Salz
- optional: 1 EL Kokosöl
Für die Füllung
- 2–3 EL Pistazienmus oder vegane Pistaziencreme
- 2 – 3 vegane Haferkekse/Cookies, grob zerbrochen
Falls das Pistazienmus sehr fest ist mit 1 TL Sirup glattrühren.
Für die Schokohülle
- 180 g Zartbitterschokolade
- 1–2 TL Kokosöl
Zubereitung
Am Vorabend vorbereiten:
- Die 100 g Cashews in Wasser einweichen.
- 1 Dose Kokosmilch in den Kühlschrank stellen, damit sich der dicke Teil vom flüssigen Teil abhebt. Nicht schütteln.
1. Eisbasis mixen:
Die eingeweichten Cashews abgießen und kurz abspülen. Den festen Teil der Kokosmilch entnehmen und mit Cashews, Sirup, Vanille, Salz und optional Kokosöl fein mixen, bis die Masse richtig cremig ist. Falls sie zu dick ist, esslöffelweise etwas von der flüssigen Kokosmilch dazugeben.
2. Formen füllen:
Die Holzstiele in die Formen einsetzen. Etwas Eisbasis in die Formen geben. Die Formen nach der ersten Schicht Eisbasis kurz 10–15 Minuten anfrieren lassen, dann Pistazienmus und Cookie-Stückchen daraufgeben und mit der restlichen Eisbasis auffüllen.
Mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, einfrieren.
3. Schokohülle:
Die Schokolade mit Kokosöl vorsichtig im Wasserbad schmelzen und in ein schmales, hohes Glas füllen. Kurz abkühlen lassen, damit die Schokolade nicht zu heiß ist. Eis aus der Form lösen, in die Schokolade tauchen, kurz abtropfen lassen und auf Backpapier legen. Im Tiefkühlfach aufbewahren.
Vegane Filoteigschnecke mit Harissa-Süßkartoffel
Vegane Filoteigschnecke mit Harissa-Süßkartoffel & Zitronen-Tahini-Joghurt

Wer keinen veganen Feta verwenden möchte, kann ihn einfach weglassen und die Füllung etwas kräftiger würzen.
Süßkartoffel-Filoteigschnecke
dazu Zitronen-Tahini-Joghurt
Für 4–6 Portionen · ca. 35 Minuten Vorbereitung · 35–40 Minuten Backzeit
Für eine runde Form mit etwa 28–30 cm Durchmesser
Für die Füllung
- 1 große Süßkartoffel, ca. 450 – 500 g
- 2 rote Paprika
- 1 große rote Zwiebel
- 2 EL Olivenöl
- 1½ EL Tomatenmark
- 1–1½ TL Harissa, je nach Schärfe
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- ½ TL gemahlener Kreuzkümmel
- 1 TL Ahornsirup oder Agavendicksaft
- Abrieb von ½ Bio-Zitrone
- Salz, schwarzer Pfeffer
- 150 g veganer Feta, zerbröselt
Außerdem
- 10 Blätter Filoteig (vegan)
- ca. 5 EL mildes Olivenöl
- optional: etwas Schwarzkümmel oder schwarzer Sesam
Für den Zitronen-Tahini-Joghurt
- 150 g ungesüßter veganer Joghurt
- 2 EL Tahini
- 2 EL Zitronensaft
- 2 EL Wasser
- Salz
- optional: etwas fein gehackte Minze oder Petersilie
Zubereitung
- Den Ofen auf 210 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Süßkartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. Paprika und rote Zwiebel ebenfalls klein würfeln.
- Gemüse mit 2 EL Olivenöl, Tomatenmark, Harissa, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Ahornsirup, Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer vermengen. Auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und etwa 22–25 Minuten rösten. Das Gemüse soll weich und aromatisch, aber nicht matschig sein.
- Gemüse etwas abkühlen lassen. Den veganen Feta vorsichtig unterheben. Die Füllung vollständig auskühlen lassen, damit der Filoteig später knusprig bleibt.
- Eine runde Form leicht einfetten. Filoteig auspacken und mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken, damit er nicht austrocknet.
- Ein Blatt Filoteig mit Öl bestreichen. Etwa ein Zehntel der Füllung als schmale Linie entlang einer langen Seite verteilen. Die Seiten leicht einklappen und den Teig locker, aber stabil zu einer langen Rolle aufrollen.
- Die erste Rolle in der Mitte der Form zu einer kleinen Spirale eindrehen. Mit den weiteren Rollen fortfahren und jeweils direkt an die vorherige Rolle setzen, bis eine große Schnecke entsteht.
- Die Oberfläche großzügig mit Öl bestreichen und optional mit Sesam oder Schwarzkümmel bestreuen. Bei 190 °C Ober-/Unterhitze etwa 35–40 Minuten backen, bis die Schnecke tief goldbraun und knusprig ist.
- Für den Dip Joghurt, Tahini, Zitronensaft und Salz glattrühren. Mit etwas Wasser auf eine cremig-fließende Konsistenz bringen. Kräftig mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Optional Minze oder Petersilie unterrühren.
Die Schnecke vor dem Anschneiden etwa 10 Minuten ruhen lassen. Mit dem Zitronen-Tahini-Joghurt servieren.

Veganer Pfirsich-Upside-Down-Cake
Veganer Pfirsich-Upside-Down-Cake
Saftige Pfirsiche, eine feine karamellige Schicht und ein unkomplizierter veganer Rührteig: Dieser Pfirsich-Upside-Down-Kuchen ist sommerlich, leicht und schnell vorbereitet. Gebacken wird er in einer Rohrbodenform; eine Gugelhupfform funktioniert ebenfalls.

Für eine Rohrbodenform (26 cm oder kleiner) oder Springform mit Rohrbodeneinsatz
Für den Pfirsichbelag
- 3 reife Pfirsiche
- 35 g vegane Butter oder Margarine (weich oder geschmolzen)
- 2 EL brauner Zucker
Für den Teig
- 300 g Mehl
- 150 g Zucker
- 120 ml neutrales Öl, zum Beispiel Rapsöl
alternativ: 125 g geschmolzene vegane Butter oder Margarine - 2 ½ TL Backpulver
- ½ Päckchen Vanillepuddingpulver
- 1 Prise Salz
- 225 ml Pflanzenmilch, zum Beispiel Hafer- oder Sojamilch
- 1 Spritzer Zitronensaft
- etwas fein abgeriebene Zitronenschale einer Biozitrone
Optional als Topping auf dem fertigen Kuchen: Puderzucker, geröstete Mandelblättchen oder gehackte Pistazien
Zubereitung
Den Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
1. Pfirsichbelag vorbereiten
Die Pfirsiche halbieren, entsteinen und in Spalten schneiden.
Die Form sehr gut einfetten. Die geschmolzene vegane Butter und den braunen Zucker auf dem Boden der Form verteilen. Die Pfirsichspalten dekorativ darauflegen.
Falls du eine Springform mit Rohrbodeneinsatz verwendest, die Form zur Sicherheit auf ein Backblech stellen, da etwas Butter oder Zucker austreten kann.
2. Teig zubereiten
Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillepuddingpulver und Salz in einer Schüssel vermischen.
Pflanzenmilch, Öl, Zitronensaft und Zitronenabrieb in einer zweiten Schüssel verrühren. Die flüssigen Zutaten zur Mehlmischung geben und nur kurz zu einem glatten Teig verrühren.
Den Teig vorsichtig über den Pfirsichen verteilen und glatt streichen.
3. Backen
Den Kuchen etwa 55 Minuten backen. Gegen Ende eine Stäbchenprobe machen. Wenn kein roher Teig mehr am Stäbchen klebt, ist der Kuchen fertig.
Den Kuchen nach dem Backen etwa 10–15 Minuten in der Form ruhen lassen. Dann noch warm vorsichtig auf einen großen Teller oder eine Kuchenplatte stürzen.
Nach Wunsch mit Puderzucker, gerösteten Mandelblättchen oder gehackten Pistazien servieren.
Tip: Eine Gugelhupfform funktioniert ebenfalls. Wegen der stärkeren Rillen kann sich der Kuchen dort jedoch etwas schwieriger lösen; eine Rohrbodenform ergibt meist ein klareres, gleichmäßigeres Pfirsichmuster.


































