Kürbis-Gnocchi, vegan & gelingsicher
Kürbis-Gnocchi, vegan & gelingsicher
Kürbis-Gnocchi mit Haselnüssen. Komplett vegan und gelingsicher ohne Ei!

Vegane Kürbis Gnocchi
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
Portionen: 3-4 Personen
Zutaten
Für die Gnocchi:
- 500 g Kürbisfleisch (z. B. Hokkaido)
- 300 g Kartoffeln (überwiegend festkochend)
- 200 g Mehl (Typ 405 oder Typ 00) + etwas Mehl zum Arbeiten
- 2 EL Stärke (Kartoffelstärke oder Maisstärke)
- 1 Prise Salz
Für die Sauce & das Topping:
- 80 g vegane Butter
- 75 g Haselnüsse, grob gehackt
- Pfeffer & Salz
- 1 Prise Muskatnuss
- frische Petersilie oder frische Salbeiblätter
- Optional zum Servieren: Veganer Parmesan oder Hefeflocken
Zubereitung
1. Gemüse dämpfen & vorbereiten
- Die Kartoffeln schälen und zusammen mit dem Kürbisfleisch in Würfel schneiden.
- Beides in einem Topf mit Wasser (am besten mit Dämpfeinsatz) weich kochen.
- Kürbis und Kartoffeln noch heiß mit einer Gabel gründlich zerdrücken. Etwas ausdampfen lassen, damit Feuchtigkeit entweicht.
2. Den Gnocchi-Teig herstellen
- Das Mehl, die Speisestärke und eine kräftige Prise Salz zu der lauwarmen Gemüse-Masse geben.
- Alles zügig und kurz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig klebrig.
- Der Testlauf: Einen kleinen Topf mit Salzwasser zum Sieden bringen. Einen „Test-Gnocchi“ formen und hineingeben. Steigt er ganz nach oben, ist der Teig perfekt. Zerfällt er, noch 1 EL Stärke unter den Restteig kneten.
3. Gnocchi formen
- Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche in daumendicke Stränge rollen.
- Mit einem Messer in ca. 2 cm große Stücke schneiden.
- Optional: jedes Stück leicht über die Rückseite einer bemehlten Gabel rollen, um das typische Rillenmuster zu erzeugen (siehe Bilder unten). Die Gnocchi auf einem bemehlten Brett parken.
4. Haselnüsse & Kräuter zubereiten
- Die Haselnüsse grob hacken und in einer großen Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften. Herausnehmen und beiseite stellen.
- In derselben Pfanne die vegane Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen.
- Wenn du Salbeiblätter verwendest: dann gib diese nun in Pfanne bis sie leicht knusprig werden.
- Alles mit Salz, reichlich schwarzem Pfeffer und einer Prise Muskatnuss kräftig abschmecken.
5. Kochen und Anrichten
- Die Gnocchi portionsweise in reichlich siedendes (nicht wild sprudelndes) Salzwasser geben.
- Sobald die Gnocchi an die Oberfläche steigen, noch ca. 1 Minute ziehen lassen, dann mit einer Schaumkelle direkt in die Pfanne zur Salbeibutter geben.
- Alles vorsichtig durchschwenken.
- Auf Tellern anrichten, mit den gerösteten Haselnüssen bestreuen und nach Wunsch mit frischer Petersilie oder veganem Parmesan oder Hefeflocken verfeinern.
Notfallplan:
Bevor du alle Gnocchi in das siedende Wasser gibst, mach unbedingt vorab einen Testlauf.
Der Gnocchi-Testlauf:
- Wasser erhitzen: Bring einen kleinen Topf mit gesalzenem Wasser zum Sieden (es sollte leicht sieden, nicht sprudelnd kochen).
- Einen Test-Gnocchi formen: Nimm ein winziges Stück von deinem fertigen Teig und forme daraus einen einzelnen Gnocchi.
- Ins Wasser geben: Lass den Test-Gnocchi ins Wasser gleiten und beobachte ihn.
Das Ergebnis richtig deuten:
- Fall 1: Er steigt ganz nach oben und bleibt ganz.
Perfekt! Dein Teig hat genug Bindung. Du kannst alle restlichen Gnocchi formen und kochen. - Fall 2: Er zerfällt oder wird an den Rändern matschig.
Dein Teig ist zu feucht oder es fehlt Bindung. Knete 1 Esslöffel Speisestärke und etwas Mehl unter den restlichen Teig und mache noch einen Testlauf.
Durch diesen schnellen Test verlierst du maximal eine Minute, rettest aber im Zweifel dein gesamtes Abendessen!
Die Gabel-Technik
- Gabel positionieren: Nimm eine Gabel und halte sie mit den Zinken nach unten schräg auf deine bemehlte Arbeitsfläche (die gewölbte Rückseite der Gabel zeigt nach oben).
- Gnocchi ansetzen: Lege ein abgeschnittenes Teigstückchen oben an den Ansatz der Gabelzinken.
- Rollen und drücken: Drücke den Gnocchi mit dem Daumen leicht gegen die Zinken und rolle ihn gleichzeitig mit einer fließenden Bewegung nach unten und vorne ab.
Cremige vegane Pilzsauce
Cremige vegane Pilzsauce

Diese cremige vegane Pilzsauce kommt ganz ohne Sahne aus: Fein pürierte Champignons und Gemüse sorgen für eine sämige Konsistenz, ein Schuss Weißwein rundet den Geschmack ab. Besonders gut passt sie zu Bandnudeln oder Semmelknödel. Mit frisch angebratenen Pilzen (ich habe Kräuterseitlinge verwendet) und etwas Petersilie serviert.
Cremige vegane Pilzsauce
Zutaten
Für 4 Portionen
Benötigt wird ein Hochleistungsmixer.
Zutaten
- 2 EL Olivenöl
- 250 g braune Champignons, in Scheiben
- 1 kleine Zwiebel, gehackt
- 1 kleine Karotte, klein gewürfelt
- ½ Stange Staudensellerie, klein gewürfelt
- 1 EL Tomatenmark
- 100 ml trockener veganer Weißwein
- 300 ml vegane Gemüsebrühe
- 1 Lorbeerblatt
- 15–20 g vegane Butter
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Dazu: z. B. Bandnudeln ohne Ei für 4 Portionen (passt auch gut zu Semmelknödeln), nach Wunsch zusätzlich angebratene Pilze und frische Petersilie.
Zubereitung
- Die Champignons im Olivenöl kräftig anbraten. Zwiebel, Karotte und Sellerie hinzufügen und einige Minuten mitbraten.
- Das Tomatenmark kurz mitrösten. Mit Weißwein ablöschen und diesen fast vollständig einkochen lassen.
- Gemüsebrühe und Lorbeerblatt dazugeben. Etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
- Das Lorbeerblatt herausnehmen und die Sauce im Hochleistungsmixer fein pürieren. Dabei die Herstellerhinweise beachten. Ist der Mixer nicht für heiße Flüssigkeiten geeignet, die Sauce vorher entsprechend abkühlen lassen.
- Die Sauce zurück in den Topf geben und unter Rühren erhitzen. Die vegane Butter unterrühren. Ist die Sauce noch zu dick, mit etwas Wasser verdünnen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit den gekochten Bandnudeln vermengen und nach Wunsch mit frisch angebratenen Pilzen und gehackter Petersilie servieren.
Vegane Apfel-Streusel-Muffins
Vegane Apfel-Streusel-Muffins

Vegane Apfel-Streusel-Muffins
Zutaten
ca. 12 Stück
Teig
- 300 g Mehl
- 130 g Zucker
- 1 TL Vanille Extrakt (oder 1 Päckchen Vanillezucker)
- 20 g Speisestärke
- 2½ TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 125 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
- 225 ml Pflanzendrink/Pflanzenmilch (z.B. Soja oder Hafer)
- optional: etwas Zitronenabrieb
Apfelfüllung
- 2 – 3 Äpfel (je nach Größe)
- 15 g vegane Butter (alternativ Pflanzenmargarine)
- 20 g brauner Zucker
- ½ TL Zimt
- 1 TL Zitronensaft
Streusel:
- 60 g Mehl
- 30 g Haferflocken
- 50 g brauner Zucker
- 60 g kalte vegane Butter
- 1 Prise Salz
Zubereitung:
- Streusel: Die Butter in kleinen Stücken mit den übrigen Zutaten nur kurz zu groben Streuseln verarbeiten (nicht zu einem geschlossenen Teig kneten), und anschließend bis zur Verwendung kaltstellen.
- Apfelfüllung: Die Äpfel sehr klein würfeln und zusammen mit veganer Butter, braunem Zucker, Zimt und Zitronensaft in einer Pfanne ca. 10 Minuten weich dünsten. Abkühlen lassen.
- Teig: In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Vanille, Stärke, Backpulver und Salz mischen. In einer zweiten Schüssel Öl, Pflanzenmilch und Zitronenabrieb verrühren. Zur Mehlmischung geben und nur kurz zu einem glatten Teig verrühren.
- Muffinförmchen mit etwas Teig füllen. Jeweils etwas Apfelfüllung mittig daraufgeben und mit Teig bedecken.
- Streusel darauf verteilen und bei 185 °C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen.
Conchiglioni mit Spinat-Ricotta
Vegane Conchiglioni mit Spinat-Ricotta-Füllung

Vegane Conchiglioni mit Spinat-Ricotta
Für 4 Personen
Zutaten
Für die Conchiglioni
- ca. 20 Conchiglioni / Muschelnudeln (darauf achten, dass diese kein Ei enthalten / vegan sind)
- 500–600 frischer Blattspinat
- 750 ml passierte Tomaten
- 1–2 EL Olivenöl
- Salz und Pfeffer
- frisches Basilikum
- optional: veganer Parmesan zum Bestreuen
Für die Ricottafüllung
- 200 g Cashewkerne
- 1/2 oder eine kleine Knoblauchzehe
- ca. 20–40 ml Wasser
- 1 EL Zitronensaft
- 2 EL Hefeflocken
- knapp ½ TL Salz
- etwas Pfeffer
Zubereitung
- Ricotta vorbereiten:
Cashewkerne mit Wasser in einem Kochtopf etwa 15-20 Minuten weich kochen. Abgießen und gut abtropfen lassen. - Cashews mit Zitronensaft, Hefeflocken, Knoblauch, Salz, etwas Pfeffer in einen Mixer geben, und nach und nach das Wasser dazugeben, bis eine cremige Masse mit etwas Struktur entsteht. Bei Bedarf nach und nach etwas mehr Wasser zufügen.
- Spinat vorbereiten:
Spinat waschen und portionsweise in einem großen Topf oder Pfanne bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen und leicht salzen. Zusätzliches Wasser ist normalerweise nicht nötig. Kurz abkühlen lassen, anschließend gut ausdrücken und grob hacken. - Den gehackten Spinat mit dem Ricotta vermengen. Mit Salz und Pfeffer ordentlich abschmecken.
- Die Conchiglioni in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung knapp al dente kochen (ruhig 1–2 Minuten kürzer als angegeben, da sie später noch in den Ofen kommen). Vorsichtig abgießen und etwas abkühlen lassen.
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die passierten Tomaten mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Die Sauce auf dem Boden einer Auflaufform verteilen.
- Die Conchiglioni mit Hilfe eines kleinen Löffels mit der Spinat-Ricotta-Mischung füllen und mit der Öffnung nach oben in die Tomatensauce setzen.
- Nach Wunsch mit etwas veganem Parmesan bestreuen.
- Im vorgeheizten Ofen etwa 20–25 Minuten backen, bis die Ränder der Pasta leicht Farbe bekommen.
- Mit frischem Basilikum und nach Wunsch etwas Olivenöl servieren.

5-Minuten Mandel-Joghurt Dessert, gesund und vegan
5-Minuten cremiges Mandel-Joghurt Dessert
Dieses Dessert ist in weniger als 5 Minuten zubereitet.

Rezept: 5-Minuten Mandel-Joghurt Dessert
Für 4 kleine Desserts
Zutaten
- 200 g Pflanzenjoghurt (z. B. Soja)
- 100 g Mandelmus
- 3 EL Ahornsirup
- 30 g gemahlene Mandeln
- ½–1 TL Vanille
- etwas Zitronenabrieb
- 1 Prise Salz
- 3 – 4 frische Feigen
- optional Mandelblättchen
Zubereitung
Mandelmus und Ahornsirup glatt rühren. Dann den pflanzlichen Joghurt, gemahlene Mandeln, Vanille, Zitronenabrieb und Salz dazugeben. Alles gut verrühren bis eine Creme entsteht. Die Creme mit Sirup und Salz nochmal abschmecken.
Die Creme auf Gläser verteilen und 1–2 Stunden oder bis zum Servieren kalt stellen.
Mit frischen Feigen oder optional mit Mandelblättchen toppen.
Tomaten-Ricotta-Tarte, vegan
Tomaten-Tarte mit selbstgemachtem Cashew-Ricotta, vegan und einfach
Diese vegane Tomaten Tarte ist viel einfacher gemacht, als sie aussieht! Knuspriger Boden, selbstgemachte, cremige vegane Ricotta-Füllung und aromatische Tomaten: am besten verschiedene Sorten in verschiedenen Farben und Größen nehmen.
Mit vielen saftigen Tomatenscheiben und frischen Kräutern wird diese Tarte zum absoluten Highlight auf jedem mediterranen Buffett oder beim entspannten Abendessen im Garten. Sie beweist mal wieder, wie einfach die pflanzliche Küche sein kann 😊

Rezept: vegane Tomaten Ricotta Tarte
Vorbereitung: 30 Minuten + 30 Minuten Kühlzeit
Backzeit: etwa 35 Minuten
Für eine Tarteform von etwa 26 cm Durchmesser.
Ich habe eine rechteckige Form verwendet.
Für den Teig
- 250 g Weizenmehl, Type 405 oder 550
- 120 g kalte vegane Butter oder Margarine
- 1 TL getrockneter Oregano
- ½ TL Salz
- etwa 60 – 70 ml kaltes Wasser
Für den Ricotta:
- 200 g Cashews
- 1 Knoblauchzehe
- 1,5 EL Zitronensaft
- 2 EL Hefeflocken
- knapp ½ TL Salz
- etwas Pfeffer
Für den Belag
- 400–500 g aromatische Tomaten, gerne in verschiedenen Farben und Größen
- 1–2 EL Olivenöl
- Salz
- schwarzer Pfeffer
- etwas Pflanzendrink oder Olivenöl für den Rand
- frisches Basilikum zum Servieren
Zubereitung
Teig:
- Weizenmehl, Oregano und Salz vermischen. Die kalte vegane Butter in Würfeln dazugeben und mit den Fingern oder einer Teigkarte zu feinen Streuseln verarbeiten.
- Nach und nach so viel kaltes Wasser hinzufügen, bis der Teig gerade zusammenhält. Nicht länger als nötig kneten. Zu einer flachen Scheibe formen und abgedeckt für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Cashew-Ricotta:
- Die Cashews in einem Topf mit Wasser 15 Minuten weich kochen. In einem Sieb gut abtropfen. Dann mit allen Zutaten mit einem guten Stabmixer oder in einem Hochleistungsmixer cremig mixen. Falls die Masse zu fest ist 1 – 2 EL Wasser hinzufügen. Ricotta abschmecken und zur Seite stellen.
Belag:
- Kleine Tomaten halbieren, größere in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Leicht salzen und für etwa 15 Minuten auf Küchenpapier legen. Anschließend etwas trocken tupfen.
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Den Teig direkt auf einem Bogen Backpapier ausrollen. In die Form legen (*siehe Tipp unten). Mit der Gabel mehrmals einstechen und im Ofen 5 Minuten vorbacken.
- Den Cashew-Ricotta auf dem vorgebackenen Boden verstreichen.
- Die Tomaten auf dem Ricotta verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln.
- Den Teigrand mit etwas Pflanzendrink oder Olivenöl bestreichen.
- Die Tarte im unteren Drittel des Backofens etwa 30–35 Minuten backen.
- Vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen und anschließend mit frischem Basilikum garnieren.


* TIPPS:
Teig mit dem Backpapier aufrollen. Dann umgedreht über der Form wieder entrollen, sodass der Teig in die Form plumpst. Einen Rand formen.
Vegane Hackbällchen (Das beste Rezept für Meatballs)
Vegane Hackbällchen (Das beste Rezept für Meatballs)
Selbstgemachte vegane Meatballs aus Linsen, die nicht nach „Gemüsebratling“ schmecken.
Manchmal muss es einfach echtes Comfort Food sein! Diese veganen Hackbällchen stehen dem klassischen Original in nichts nach. Egal, ob du sie traditionell in einer cremigen Pilzrahmsauce, als schwedische Köttbullar oder als italienische vegane Meatballs in einer fruchtigen Tomatensauce servierst: dieses Rezept überzeugt selbst Fleischliebhaber. Sie lassen sich hervorragend vorbereiten, behalten in der Pfanne perfekt ihre Form und bringen echten, herzhaften Genuss ganz ohne tierische Zutaten auf den Tisch.

Rezept: Vegane Hackbällchen / Meatballs
Für ca. 15 – 20 Stück:
- 100g Belugalinsen, Berglinsen oder grüne Puy-Linsen
- 1 kleine Zwiebel, sehr fein gewürfelt
- 50 g Paniermehl
- 1 EL Tomatenmark
- 1 EL Sojasauce
- 1 TL Senf
- ½ TL geräuchertes Paprikapulver (oder etwas Rauchsalz)
- ½ TL Paprikapulver edelsüß
- ½ TL Salz
- schwarzer Pfeffer
- ca. 2 EL Olivenöl
Zubereitung:
- Die Linsen nach Packungsanleitung kochen. Nach dem Kochen gut abtropfen und abkühlen lassen. Sie sollten möglichst trocken sein.
- Zwiebel in etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze etwa 4–5 Minuten weich und leicht goldbraun braten. Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten.
- Die Linsen mit einer Gabel grob zerdrücken, einigen Linsen dürfen ganz bleiben.
- Linsen, Zwiebel und Knoblauch mit Paniermehl, Tomatenmark, Sojasauce, Senf und Gewürzen vermengen. Die Masse etwa 15 Minuten ruhen lassen.
- Falls die Masse zu trocken und krümelig ist, 1 EL Wasser dazugeben. Ist sie zu weich, etwas zusätzliches Paniermehl einarbeiten.
- Mit leicht angefeuchteten Händen etwa 15 – 20 Meatballs in Walnussgröße formen.
- Etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Meatballs bei mittlerer Hitze etwa 8–10 Minuten rundherum braten.
Tipp: die Hackbällchen können am Vortag zubereitet und geformt werden. Mit Folie abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Tag in der Pfanne anbraten.

Zitronentarte (Crostata al limone)
Vegane Zitronentarte (Crostata al limone)
Wenn das Leben dir Zitronen gibt… mach eine himmlische, vegane Zitronentarte daraus.
Diese Zitronentarte ist meine vegane Version einer italienischen Crostata al Limone: eine rustikale, goldene Kruste, eine glatte Zitronencreme und genau die richtige Mischung aus süß und frisch-säuerlich.
Der Teig wird hier mit Öl statt veganer Butter oder Margarine gemacht, und wird trotzdem schön mürbe und knusprig.
Egal, ob für das Sommerfest im Garten, den Kaffeeklatsch am Sonntag oder als edles Dessert nach einem feinen Menü. Diese Tarte bringt strahlenden Sonnenschein auf den Kaffeetisch. Die glatte Zitronencreme lässt sich wunderbar dekorieren,:zum Beispiel mit kandierten Zitronenscheiben und etwas Minze, Thymian oder Blüten. So wird die Tarte zu einem echten Hingucker.

Rezept: Vegane Zitronentarte (Crostata al limone)
Vorbereitung: 30 Minuten + Ruhezeit
Backzeit: 40 Minuten
Für eine Tarteform mit 24 cm Durchmesser
Für den Mürbeteig
- 300 g Weizenmehl, Type 405 oder 00
- 130 g Zucker
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- fein abgeriebene Schale von 1 Biozitrone
- 80 ml neutrales Pflanzenöl
- 60 g ungesüßter Pflanzenjoghurt
- 2–3 EL kaltes Wasser
Für die Zitronencreme
- 250 ml Wasser
- 150 g Zucker
- 1 Päckchen veganes Vanillepuddingpulver zum Kochen, etwa 37–40 g
- 30 g Pflanzenmargarine oder vegane Butter
- 50 ml frisch gepresster Zitronensaft
- fein abgeriebene Schale von 1 Biozitrone
Für die kandierten Zitronen
- 1 kleine Biozitrone
- 125 ml Wasser
- 100 g Zucker
- optional ein paar Blätter frische Minze oder Thymian
Zubereitung
Mürbeteig zubereiten
- Pflanzenjoghurt, Öl, Zucker, Zitronenschale, Salz und zunächst 2 EL kaltes Wasser in einer Schüssel verrühren.
- Mehl und Backpulver vermischen, dann nach und nach zu den flüssigen Zutaten geben. Alles zu einem Teig verkneten (nicht länger als nötig kneten). Sollte er zu trocken sein oder auseinanderbröseln, teelöffelweise noch etwas Wasser einarbeiten.
- Zu einer Kugel formen, abdecken und etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Zitronencreme
- Zucker und Puddingpulver in einem Topf vermischen. Das kalte Wasser nach und nach mit einem Schneebesen einrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
- Margarine hinzufügen und die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Creme deutlich eingedickt ist.
- Den Topf vom Herd nehmen und Zitronensaft sowie Zitronenschale kräftig unterrühren. Noch einmal kurz erhitzen, bis eine glatte, dickliche Creme entstanden ist.
Tarte zusammensetzen und backen
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Tarteform fetten oder mit Backpapier auslegen.
- Teig zwischen zwei Bögen Backpapier etwas größer als die Tarteform ausrollen. Das obere Backpapier entfernen. Mit Hilfe des unteren Backpapiers den Teig auf der Rolle aufrollen und in die Tarteform legen (siehe Bilder unten). Überstehenden Teig am Rand entfernen und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
- Die Zitronencreme daraufgeben und glatt streichen.
- Die Tarte etwa 35–40 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist. In der Form vollständig auskühlen lassen und anschließend mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Creme fest wird.
Kandierte Zitronen
- Die Zitrone in dünne Scheiben schneiden und die Kerne entfernen.
- Wasser und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Zitronenscheiben hineinlegen und bei niedriger Hitze etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie leicht glasig werden.
- Vorsichtig herausnehmen, auf Backpapier legen und 2-3 Stunden trocknen lassen, besser über Nacht.
- Tarte mit den Zitronenscheiben und einigen Minzblättern dekorieren.
Mürbteig ausrollen Tipps:
Teig zwischen zwei Backpapieren ausrollen.
Oberes Backpapier entfernen (Bild 1)
Teig mit Hilfe des unteren Backpapiers auf der Rolle aufrollen (Bild 2 und 3)
Teig über der Tarteform wieder entrollen, so dass er in die Form plumpst (Bild 4).
Rand formen, und überschüssigen Rand entfernen.
Limettenmousse im Glas
Vegane Limettenmousse im Glas
Fünf Zutaten. Zehn Minuten. Den Rest macht der Kühlschrank.
Diese Mousse ist einer der seltenen Fälle, wo Aufwand und Ergebnis einfach nicht zusammenpassen, im besten Sinn. Cremig, leicht säuerlich, unglaublich erfrischend, und ehrlich gesagt eines meiner Lieblingsdesserts für den Sommer. Perfekt vorzubereiten, noch besser wenn man sie mit jemandem teilt. Oder auch nicht.

Leicht, cremig, frisch. Genau das richtige für einen warmen Sommertag. Pflanzlicher Joghurt und geschlagene vegane Sahne halten alles luftig, kein schweres Dessert-Gefühl.
Rezept: Vegane Limettenmousse im Glas
Zutaten:
- Saft von 2 Limetten
- 50 g Puderzucker
- 1 gestrichener TL Agar Agar
- 400 g veganer Joghurt oder Skyr
- 150 ml vegane Schlagcreme, zum aufschlagen
- 1 Bio-Limetten (Abrieb zum Servieren)
Zubereitung:
- Den Saft von zwei Limetten auspressen. Falls nötig, zum Saft 1-3 EL Wasser dazugeben: man sollte gesamt auf 100 ml Flüssigkeit kommen. Dann mit Puderzucker und AgarAgar in einem kleinen Topf mit dem Schneebesen verrühren. Unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Etwa 2 Minuten sprudelnd köcheln, damit sich das Agar vollständig löst.
- Den Topf vom Herd nehmen. 2 – 3 EL vom Joghurt/Skyr unter die heiße Limettenmasse rühren, dann den restlichen Joghurt dazugeben und alles gut verrühren. Kurz zur Seite stellen.
- Die vegane Sahne aufschlagen, dann mit dem Schneebesen unter die Limettenmasse rühren: ruhig kräftig, bis alles homogen ist. Durch die Säure der Limette kann die Sahne zunächst leicht klumpen, das gleicht sich beim Rühren wieder aus.
- In Gläser füllen und mindestens 3 Stunden (oder über Nacht) kalt stellen, bis die Mousse durchgezogen und cremig-fest ist.
- Vor dem Servieren mit frischem Limettenabrieb garnieren.
Limoncello-Tiramisu
Veganes Limoncello-Tiramisu im Glas
Holt euch das Urlaubsgefühl direkt nach Hause! 🍋
Wenn ihr den italienischen Klassiker liebt, aber im Sommer nach einer erfrischenden Alternative sucht, ist dieses vegane Limoncello-Tiramisu genau das Richtige. Für dieses Tiramisu verwende ich vegane Haferkekse statt Löffelbiskuits, denn vegane Löffelbiskuits sind oft schwer zu finden. So ist das Rezept besonders unkompliziert! Alles ganz ohne Ei und Mascarpone.
Jeder Löffel schmeckt nach Sonnenschein, Dolce Vita und der perfekten Balance aus cremiger Süße und spritzig-säuerlicher Frische. Der absolute Star auf jeder Sommerparty oder beim gemütlichen Grillabend mit Freunden!

Weil der Kuchen gebacken wird, hat er eine wunderbar feste Konsistenz, bleibt aber dank veganem Joghurt und Frischkäse herrlich saftig. Und das Beste: Er kommt ganz ohne tierische Produkte aus, ist aber trotzdem ein voller Genuss – auch für Nicht-Veganer.
Egal ob zu Ostern, zum Frühlingsbrunch oder einfach als Sonntagskuchen – dieser vegane Oreo-Cheesecake passt einfach immer. Und weil er sich super vorbereiten lässt, eignet er sich auch perfekt für Gäste oder zum Mitbringen.
Rezept: Veganes Limoncello-Tiramisu im Glas
Für 4 kleine Dessertgläser
Zutaten
- 150 g Cashewkerne
- 150 g ungesüßter, veganer Pflanzenjoghurt (Hafer, Soja)
- 40–50 g Puderzucker
- 1 EL Zitronensaft
- fein abgeriebene Schale einer Biozitrone
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
- 40 ml Limoncello*
- ca. 100 g vegane Haferkekse
Dekoration:
- etwas Zitronenabrieb
- optional kleine Minz- oder Basilikumblätter zum Dekorieren
*Nicht jeder Limoncello ist automatisch vegan. Achte daher beim Kauf auf die Zutatenliste oder eine entsprechende Kennzeichnung.
Zubereitung
- Die Cashewkerne über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Für eine schnellere Variante 15 Minuten in Wasser weich kochen. Anschließend abgießen.
- Cashews, Pflanzenjoghurt, Puderzucker, Zitronensaft, Zitronenschale, Vanille und Salz in einem Hochleistungsmixer sehr fein und cremig mixen (ein guter Stabmixer funktioniert ebenfalls). Die Creme etwa 1 Stunde kalt stellen.
- Die Haferkekse grob zerbrechen. Die Keksstücke portionsweise in eine flache Schale geben, mit etwas Limoncello beträufeln – nur so viel, dass die Kekse leicht durchfeuchtet werden. Anschließend die getränkten Kekse und die Creme abwechselnd in die Gläser schichten.
- Das Tiramisu mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen.
- Vor dem Servieren mit Zitronenabrieb und nach Wunsch einem kleinen Minz- oder Basilikumblatt dekorieren.



































